Hopfen Wirkung und Nebenwirkungen auf Psyche, Schlaf und mehr

Schon seit langem ist die beruhigende und sedative Hopfen Wirkung bekannt. Daher findest Du Hopfen, häufig in Kombination mit Baldrian immer wieder auch in natürlichen Beruhigungsmitteln.

Kann die Hopfen Wirkung auch bei Schlafproblemen helfen und die Gesundheit unterstützen?

Hopfen Wirkung Titel

Ist Hopfen gut für die Gesundheit?

Schon lange ist bekannt, dass die Hopfen Wirkung Einfluss auf das Schlafhormon Melatonin nimmt. Darum ist das Heilkraut auch für Deine Gesundheit gut, weil die Inhaltsstoffe die Psyche beruhigen und Dir gesunden Schlaf bescheren.

Hinsichtlich der Hopfen Wirkung wird angenommen, dass dafür die Substanz 2-Methyl-3-buten-2ol verantwortlich ist. Sie gilt als Abfallprodukt der alpha-Säuren.

Schon Hildegard von Bingen wusste im 12. Jahrhundert über die Hopfen Wirkung Bescheid und hat gesagt: „Der Hopfen trockne die Eingeweide aus, mache traurig und betrübt. Aber durch die Bitterkeit bewirke er immerhin, dass sich Getränke, denen Hopfen zugesetzt ist, lange hielten.“

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Hopfen Wirkung auf die Östrogene

Die leicht östrogene Hopfen Wirkung ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Allerdings hat Professor de Keueleire vor 10 Jahren erstmals die dafür verantwortliche Substanz identifiziert, die als 8-Prenylnarnaringenin bezeichnet wird.

Es ist eine Verbindung, die große Ähnlichkeit mit den weiblichen Sexualhormon 17-ß-Östradiol hat. Das 8-Prenylnarnaringenin kann anstelle von 17-ß-Östradiol an den Östrogenrezeptor andocken und somit das Krebsrisiko, dass durch Hormone hervorgerufen wird, verringern.

Für Deine Gesundheit ist das durchaus förderlich, wenn das hormonell bedingte Risiko an Krebs zu erkranken, dadurch vermindert werden kann.

Wie wirken Xanthohumol und die anderen enthaltenen Polyphenole auf die Gesundheit?

Insgesamt ist die Pflanze sehr reich an Polyphenole. Enthalten sind zwischen 2 % und 8 %. Im Allgemeinen werden diese Stoffe als sehr positiv für Deine Gesundheit bewertet.

Die Hopfen Wirkung bringt antioxidative Eigenschaften mit, wodurch freie Radikale eingefangen werden können, die ansonsten Zellschäden hervorrufen würden. Xanthohumol zählt dabei als ganz besonderes Polyphenol.

Erstmals wurde Xanthohumol 1913 als Inhaltsstoff im Hopfen beschrieben. Die chemische Struktur wurde 1961 bestimmt. Über die Eigenschaften der Substanz berichtete 1999 Professor Fred Stevens, von der Oregon State University in USA. Danach häuften sich die Veröffentlichungen und Aktivitäten der Forscher, um der Hopfen Wirkung auch auf die Psyche genauer zu untersuchen.

Es gab unter anderem Forschungen die von der Universität in Wien und dem Krebsforschungszentrum Heidelberg durchgeführt wurden, um Xanthohumol und eine eventuelle Nebenwirkung genauer zu beleuchten und die Hopfen Wirkung zu bestätigen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat Xanthohumol mittlerweile sogar die „Heath Caims“ vergeben. Das ist ein Beleg dafür, dass Xanthohumol und somit die Hopfen Wirkung die Gesundheit fördern und als Functional Food oder Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden kann.

Hast Du das gewusst? Beim Bierbrauen wird Xanthohumol in Isoxanthohumol umgewandelt. Dieser Wirkstoff hat eine weniger starke Wirkung als Xanthohumol.

Wodurch entsteht die Hopfen Wirkung?

Um die beste Hopfen Wirkung zu erreichen, werden die Hopfenzapfen der weiblichen Blüten verwendet. Denn diese enthalten im Hopfenharz die gesundheitsfördernden Bitterstoffe, die eine gute Wirkung bereitstellen.

Enthalten sind unter anderem Bittersäuren, Lupulon und Humulon. Ebenso kommt in den Zapfen ätherisches Öl vor. Dieses enthält neben weiteren Stoffen auch Caryophyllen und Humulon. Außerdem sind darin Flavonoide enthalten sowie die Vorstufen von bestimmten Pflanzenstoffen.

Die deutsche Apotheker Zeitung bestätigt unter anderem, dass die Hopfen Wirkung gut für die Gesundheit ist.

Kann die Hopfen Wirkung den Schlaf fördern?

Bei einer Schlafstörung kannst Du auf die natürliche Wirkung von Hopfen setzen, um leichter einzuschlafen und Deine Schlafqualität verbessern, ohne Nebenwirkungen zu befürchten. Das haben zumindest Laborexperimente gezeigt.

Die Wirkstoffe im Hopfen wählen verschiedene Andockstellen in Deinem Körper, um Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus zu nehmen und die Psyche zu entlasten. Es scheint sogar möglich zu sein, dass die Hopfen Wirkung einen ähnlichen Effekt auslöst, wie das Schlafhormon Melatonin, dass Dein Körper selbst herstellt.

Hopfen Wirkung Schlafstörung

In der Theorie wird also davon ausgegangen, dass Hopfen beruhigend auf Deine Psyche wirkt, Schläfrigkeit hervorruft und Du leichter Einschlafen und Deine Schlafqualität verbessern kannst.

Bisher gibt es weder Wissenschaftler oder Studien, die sich ausschließlich mit der Hopfen Wirkung auseinandergesetzt haben. Bei den Studien, die durchgeführt wurden, haben die Teilnehmer meist Kombipräparate erhalten, die nicht nur auf die Hopfen Wirkung, sondern zudem auf die Baldrian Wirkung setzen.

Im Körper nutzen die beiden Heilpflanzen unterschiedliche Andockstellen, wodurch eine sich ergänzende Wirkung auf die Psyche und den Schlaf einstellt. Wenn Du schlecht einschlafen oder nicht durchschlafen kannst, empfiehlt es sich für eine bessere Schlafqualität ein Kombipräparat zu wählen, das keine Nebenwirkungen hervorruft.

Was ist die Hopfen Wirkung auf  Deine Psyche?

Die Hopfen Wirkung setzt in vielen Bereichen in Deinem Körper an. So können die Bitterstoffe Deinen Stoffwechsel anregen, die Nerven stärken und Dir ein besseres Lebensgefühl geben. Darum wird die Heilpflanze auch als gutes Mittel für die Psyche bezeichnet.

Frau Mit Depressionen

Denn Nervosität, Angstzuständen und innerer Unruhe lassen sich mit der Hopfen Wirkung eindämmen, was wiederum Deine Psyche entlastet und Dich zur Ruhe kommen lässt.

Du musst Dir Deinem Körper am besten wie ein Präzisionsuhrwerk vorstellen. Im Inneren laufen unterschiedliche Prozesse ab, die ineinandergreifen, wie die vielen verschiedenen Zahnräder.

Läuft etwas nicht rund, treten Belastungen und Probleme auf, die Auswirkungen auf Deine körperliche Gesundheit und Deine Psyche haben. Unterstützt Du Deinen Körper mit Heilmitteln aus der Natur wie Hopfen, Baldrian oder Reishi, führt das dazu, dass Du wieder ein inneres Gleichgewicht herstellst, weil Du Deine Psyche entlastest.

Hat Hopfen Nebenwirkungen?

Zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen gibt es bisher keine aussagekräftigen Belege. Allerdings solltest Du darauf achten, dass Du Dich an die Dosierungsempfehlung der Hersteller hältst.

Auch der berüchtigte Hangover am nächsten Morgen, der sich mit Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen und Schwächegefühlen bemerkbar macht und vielfach durch pharmazeutische Schlafmittel hergerufen werden kann, reiht sich nicht in die Liste der Nebenwirkungen ein.

Hopfen Zerkleinert

Frischer Hopfen kann Nebenwirkungen wie die sogenannte „Hopfenpflückerkrankheit“ hervorrufen, wenn Du damit in Kontakt kommst. Auftreten können zur Hopfen Wirkung zudem Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Schläfrigkeit, Bindehautentzündung und Bläschenbildung auf der Haut.

Bei getrockneten Hopfenzapfen brauchst Du diese Nebenwirkungen nicht zu befürchten, da die dafür verantwortlichen Pflanzenteile ihre negative Hopfen Wirkung vermutlich durch das Trocknen verlieren.

Ein pflanzliches Schlafmittel, das auf die Hopfen Wirkung setzt, kann sich in Deinem Körper ähnlich wie das weibliche Sexualhormon verhalten. Ob sich daraus aber Nebenwirkungen oder Risiken für Deine Gesundheit ableiten lassen, ist nicht bekannt.

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

Wenn Du bereits andere Beruhigungs- oder Schlafmittel einnimmst, kann es zu mitunter zu einer Wechselwirkung kommen. Es kann sein, dass sich die Wirkung verstärkt, was Du sicher nicht haben möchtest. Hopfen Präparate solltest Du auch nicht mit Alkohol anwenden.

Sprich auf jeden Fall mit Deinem Arzt über die Hopfen Wirkung und seine Erfahrungen hinsichtlich Nebenwirkungen, bevor Du mit einer solchen Einschlafhilfe herum experimentierst.

Wann Hopfen einnehmen?

Gerade als pflanzliches Schlafmittel kannst Du die Hopfen Wirkung bei Einschlafstörungen nutzen, um die Psyche zu beruhigen und innere Ausgeglichenheit wieder herzustellen. Auch wenn Du unter nervösen Beschwerden oder unter Stress leidest, kannst Du Hopfen verwenden.

Außerdem kann die Wirkung von Hopfen bei depressiven Verstimmungen und leichten Depressionen hilfreich sein. In der Homöopathie wird Hopfen bei Magenbeschwerden eingesetzt, die durch Nervosität hervorgerufen werden.

Hopfen Pflanzen
Die Hopfenpflanze vor der Ernte

Hopfen kannst Du auch zu Dir nehmen, wenn Du unter nervös bedingten Beschwerden, innerer Unruhe und durch Stress hervorgerufene Befindlichkeitsstörungen leidest. Dabei kann die Hopfen Wirkung unterstützend eingesetzt werden.

Hast Du gewusst, das Hopfen die Durchblutung verbessern kann?

Eine gute Durchblutung ist für ein gesundes Herz wichtig. Indem Du Hopfen Präparate einnimmst, kannst Du Deinen Herzgesundheit unterstützen und das Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt minimieren.

Leidest Du unter Wechseljahrsbeschwerden, kannst Du mit dem Inhaltsstoff Prenylnarnaringenin diesen entgegenwirken, weil dieser Stoff als Phytoöstrogen wirkt und das Absinken des Hormonspiegels verhindert.

Wie viel Hopfen am Tag?

Eine mittlere Dosierung bei Hopfen liegt bei 0,5 g beziehungsweise 1 bis 2 ml am Tag. Du kannst aus den Hopfenzapfen einen Tee zubereiten oder Du wählst gleich ein fertiges Produkt, dass mit anderen schlaffördernden Wirkstoffen ausgewogen zusammengefügt ist.

Möchtest Du einen Hopfentee zubereiten, nimmst Du 1 Teelöffel Hopfenzapfen und übergießt diese mit 250 ml heißem Wasser. Danach lässt Du die Mischung 10 Minuten ziehen, bevor Du die Hopfenzapfen abseihst.

Soll mit dem Hopfentee der Appetit angeregt oder die Verdauung gefördert werden, trinkst Du den Tee 30 Minuten vor den Mahlzeiten. Als Einschlafhilfe wird der Hopfentee 1 Stunde vor dem Zubettgehen getrunken.

Bei fertigen Hopfenpräparaten solltest Du Dich immer an die empfohlene Dosierung halten. Bedenke aber, dass die Hopfen Wirkung nicht direkt einsetzt, da es sich um ein pflanzliches Mittel handelt.

Was ist besser: Hopfen besser als Baldrian?

Ob Hopfen oder Baldrian besser ist, lässt sich so einfach nicht sagen und Studien geben auch keine nähren Auskünfte dazu, weil die Forscherteams den Studienteilnehmern meist Hopfen in Kombination mit Baldrian verabreicht haben.

Hopfen Wirkung Baldrian
Auch Baldrian wirkt ähnlich wie Hopfen

Baldrian ist weitaus bekannter als Hopfen und wird gerne eingesetzt, wenn Einschlafprobleme vorliegen. Doch die Wirkung von Baldrian auf einen erholsamen Schlaf ist bisher noch nicht gut erforscht.

Ob Hopfen als Einzelwirkstoff eine bessere Wirkung als Baldrian erzielt, ist nicht bekannt, da es dazu scheinbar auch keine Studien gibt. Das muss daher erst noch durch wissenschaftliche Studien herausgefunden werden.

Hopfen Wirkung Ernte

Wenn Du leichter Einschlafen und Deine Schlafqualität verbessern möchtest, solltest Du vielleicht zu Kombipräparaten greifen, die neben Hopfen auch Passionsblume, Ashwagandha und Baldrian enthalten. Denn oft macht es das Zusammenspiel von Wirkstoffen, die in einem natürlichen Schlafmittel enthalten sind.

Zur Behandlung von Schlafstörungen und Ängsten können verschiedene Heilpflanzen einen guten Beitrag leisten. (Quelle: Uniklinik Freiburg)

Was hilft denn nun am besten bei Einschlafproblemen?

Es gibt am Markt zahlreiche Produkte, die Dir dabei helfen, leichter einzuschlafen und Deine Schlafqualität zu verbessern. Sie können unter anderem eine Kombination aus Hopfen und Johanniskraut und Baldrian und Melisse enthalten oder gleich auf Melatonin setzen.

Ideal sind Einschlafhilfen, bei denen verschiedene schlaffördernde Wirkstoffe enthalten sind, die sich gegenseitig in Ihrer Wirkung unterstützen. Darum sollte das ausgewählte Produkt gleichzeitig beruhigend und entspannend wirken.

Die Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass Anspannungen abgebaut werden, innere Ruhe einkehrt, Du schläfrig und müde wirst und leichter einschlafen kannst, wie mit den YAK Schlafkräuter.

Empfehlung: YAK Schlafkräuter

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Quelle:

  1. "Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde" - Bühring, U. Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2014
  2. "Lehrbuch Naturheilverfahren" - Kraft, K. & Stange, R. Hippokrates Verlag, 2010
  3. "Leitfaden Phytotherapie" - Schilcher, H. et al. Elsevier Verlag GmbH, Urban & Fischer Verlag, 4. Auflage, 2010
  4. "Hopfenzapfen - Lupuli flos" Schöpke, T., Institut für Pharmazie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: Botanik für Pharmazeuten, Abruf: 17.02.2023
  5. "Die Weltgeschichte der Pflanzen" - Seidel, W. Eichborn Verlag in der Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, 2012
  6. "Handbuch der Arzneipflanzen: Ein illustrierter Leitfaden" - Van Wyk, B.-E. et al Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2. Auflage, 2004

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von YAK kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

 
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