Richtige Kissenhöhe ermitteln – Darauf kommt es an!

Die richtige Kissenhöhe ist maßgeblich daran beteiligt, wie gut Du auf einem Kopfkissen schläfst sowie Verspannungen und Schmerzen in Nacken und Rücken vorbeugst.

Wie Du die richtige Kissenhöhe ermittelst, worauf Du achten musst und welche zu Deiner bevorzugten Liegeposition passt, verrät Dir unser Ratgeber!

Richtige Kissenhöhe Ermitteln Titel

Wie ermittelt man die richtige Kissenhöhe?

Um die richtige Kissenhöhe zu ermitteln, musst Du Deinen persönlichen Stützbedarf kennen. Als Stützbedarf bezeichnen Experten mitunter die Kissenhöhe. Liegt dieser unter 2,5cm gilt er als niedrig, während ein Stützbedarf über 7cm als hoch bezeichnet wird.

Hast Du zum Beispiel einen hohen Stützbedarf, sollte Dein Kopfkissen höher sein. Bei einem niedrigen Stützbedarf reicht für Dich ein flaches Kissen.

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Du kannst die richtige Kissenhöhe einfach ermitteln, indem Du Dir einen Zollstock oder ein Lineal schnappst und eine freie Wandfläche suchst.

Du glaubst nicht, dass das funktioniert!

Natürlich funktioniert das, wie Du gleich sehen wirst.

Worauf kommt es aber bei der richtigen Kissenhöhe an?

Bei der richtigen Kissenhöhe kommt es auf Deine Wirbelsäule an.

Denn wenn Du liegst, sollte das Kopfkissen dafür sorgen, Deine Wirbelsäule in jeder Liegeposition ihre natürliche S-Krümmung beibehält.

Sie sollte weder gestaucht noch überstreckt werden. Das gilt gerade für den sensiblen Nackenbereich, damit Du keine Verspannungen und Kopfschmerzen bekommst.

Rückenschläfer Genießen
Sowohl ein zu hohes, als auch zu niedriges, Kopfkissen können für Schmerzen sorgen. Daher solltest Du vor jedem Kauf die richtige Kissenhöhe ermitteln

Hast Du ein zu hohes Kissen, stellt sich beispielsweise der Schulterklappeffekt ein, wenn Du auf dem Rücken liegst. Das hat zur Folge, dass Du beim Schlafen schlecht Luft bekommst und sogar schnarchst.

Ist das Kissen hingegen zu flach, knickt Dein Kopf nach hinten ab. Da Deine Muskeln versuchen, die Fehlhaltung zu korrigieren, sind Verspannungen und Schmerzen vorprogrammiert.

Hast Du gewusst, dass Dein Kopf in etwa 6kg wiegt?

Dieses Gewicht muss Deine Nackenmuskulatur tragen und stabilisieren.

Damit ist klar, dass Deine Nackenmuskulatur Schwerstarbeit nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht leistet, wenn Du nicht die richtige Kissenhöhe gewählt hast.

Beim Bayerischen Rundfunk findest Du einen überaus interessanten Check zu Schlafkissen gegen Verspannungen.

Wie lässt sich die richtige Kissenhöhe berechnen?

Du musst kein Mathe-Genie sein und brauchst auch keine spezielle Rechenformel, um die richtige Kissenhöhe zu berechnen. Wie Du ja schon weißt, brauchst Du nur einen Zollstock oder ein Lineal und eine freie Wand.

Aber Achtung!

Das Messen des Stützbedarfs für Rückenschläfer gestaltet sich ein wenig anders als für Seitenschläfer.

Darum zeigen wir Dir beide Vorgehensweisen nachfolgend auf.

Außerdem fällt das Messen deutlich leichter, wenn Du eine andere Person um Hilfe bittest. Du kannst natürlich auch einen Spiegel verwenden.

Für Rückenschläfer – Stützbedarf messen

Dafür stellst Du Dich locker mit Deinem Rücken an eine freie Wandfläche. Der Kopf wird nicht angelehnt.

Das gelingt Dir, indem Du den Kopf gerade hältst und auf Augenhöhe einen Punkt fixierst. Jetzt wird der Abstand zwischen Deinem Kopf und der Wand mit Lineal oder Zollstock gemessen.

Das Messergebnis zeigt Dir den Stützbedarf, den Du in Rückenlage bei benötigst.

Für Seitenschläfer – Stützbedarf ermitteln

Gehörst Du zu den Seitenschläfern, kannst Du den Stützbedarf ermitteln, indem Du Dich seitlich zur Wand aufstellst. Deine Schulter sollte dabei locker die Wand berühren.

Hierbei gilt auch, dass Du Deinen Kopf gerade hältst und einen Punkt in Augenhöhe fixierst. Jetzt wird der Abstand zwischen Deinem Kopf und der Wand gemessen.

Aber Vorsicht! Das Messergebnis entspricht noch nicht Deiner Stützkraft, weil Du in Seitenlage mit Deiner Schulter durch die hohe punktuelle Belastung in die Matratze einsinkst.

Darum ziehst Du von dem ermittelten Messergebnis für Dein Seitenschläferkissen einige Zentimeter ab. Wenn Du es genau wissen willst, legst Du Dich in Seitenlage auf die Matratze und misst noch einmal nach.

Entspricht die richtige Kissenhöhe der ermittelten Stützkraft?

Um die richtige Kissenhöhe zu ermitteln, wird es noch ein wenig komplizierter.

Denn je nachdem, welchen Härtegrad Deine Matratze hat und je nachdem, wie Dein Körpergewicht gestaltet ist, sinkt Dein Oberkörper noch ein paar Zentimeter in die Liegefläche ein.

Gerade wenn Du zu den Seitenschläfern gehörst, entsteht ein besonders hoher Druck durch die Schultern auf die Matratze. Möchtest Du die richtige Kissenhöhe berechnen, musst Du dementsprechend den sogenannten „Einsinkfaktor“ von Deinem ermittelten Stützbedarf abziehen.

Schau mal!

Hier ein kleines Rechenbeispiel:

  • Nehmen wir einmal an, Du bist Seitenschläfer und Dein persönlicher Stützbedarf liegt bei 10cm.
  • Du bringst 95kg auf die Waage und hast eine Matratze mit Härtegrad H2.
  • Im Liegen liegt die abgeschätzte Einsinktiefe in die Matratze bei 3cm.

Die richtige Kissenhöhe: 7cm (10cm – 3cm)

Verwendest Du den ermittelten Stützfaktor und Einsinkfaktor hast Du einen recht guten Richtwert, anhand dessen Du die richtige Kissenhöhe herausfinden kannst.

Entscheidend bei der Kissenwahl, ist aber nicht nur die richtige Höhe, sondern auch das Material, die  Kissenform und ob Du Dich damit wohlfühlst!

Wie hoch darf der Kopf beim Schlafen liegen?

Wie hoch Dein Kopf beim Schlafen liegen darf, hängt von Deiner Schlafposition, Körperstatur und der Härte Deiner Matratze ab.

Wichtig ist, dass Dein Nacken gerade liegt und Dein Kopf weder verdrehen noch abknicken kann.

Wie Du Dir sicher denken kannst, bilden das Kopfkissen und die Matratze ein System, das genau aufeinander abgestimmt sein sollte.

Schau mal! Es gibt sogar eine Faustformel, an der Du Dich orientieren kannst. Diese besagt:

Je härter Deine Matratze, desto höher darf das Kissen sein, auf dem Du nachts schläfst.

Eine optimale Lagerung des Kopfes in der richtigen Höhe bekommst Du mit einem orthopädischen Nackenkissen oder einen Kissen aus Memory-Schaum, wenn dieses die richtige Kissenhöhe hat und sich perfekt an Deinen Nacken anschmiegt, ohne eine Lücke zu bilden.

Für eine ausgezeichneten Lagerung des Kopfes und eine sehr gute Entlastung der Halswirbelsäule sorgt auch Bauchschläferkissen oder ein orthopädisches Seitenschläferkissen.

Wie hoch Du mit Deinem Kopf beim Schlafen liegen darfst, solltest Du einerseits immer von dem gesundheitlichen Aspekt abhängig machen und andererseits davon, wie Du am angenehmsten liegst. Das bestätigt auch Experten in diversen Ratgeber!

Welche Kissenhöhe für Seitenschläfer?

Die Aufgabe vom Kissen ist es, den Kopf zu stützen. Daher hängt die richtige Kissenhöhe von Deiner Körperkontur und der Einsinktiefe in die Matratze ab. Die Kissenhöhe ist so hoch wie der Spalt von Kissen zu Matratze.

Kissenhöhe Seitenschläfer

Dieser kann variieren, je nachdem, ob Du breitschultrig oder eher zierlich gebaut bist. Die gängigen Kissen für Seitenschläfer haben eine Höhe von 5 bis 15cm.

Besonders bequem und optimal angepasst sind ein orthopädisches Nackenkissen und Schlafkissen, die die Lücke zwischen Kopf und Schulter ausfüllen.

Ist Dein Kissen höhenverstellbar, wie beispielsweise das YAK Kopfkissen, kannst Du vom Innenleben eine Lage herausnehmen und die Kissenhöhe einstellen.

Die richtige Kissenhöhe ist vorhanden, wenn Du mit Deinen Schultern auf der Matratze aufliegst, gut einsinken kannst, Dein Kopf bequem auf dem Kissen ruht und Deine Wirbelsäule in einer ergonomisch gesunden Linie ausgerichtet ist.

Welche Kissenhöhe für Rückenschläfer?

Wie hoch die richtige Kissenhöhe bei einem Rückenschläferkissen sein soll, lässt sich nicht pauschal sagen, weil die Höhe von Faktoren wie Körpergewicht, dem Matratzen-Härtegrad und Deinen persönlichen Vorlieben zusammenhängt. Kissen für Rückenschläfer können eine Höhe zwischen 5 und 12cm haben.

Richtige Kissenhöhe Ermitteln Rückenschläfer
Du kannst als Rückenschläfer anhand dieser Bilder die richtige Kissenhöhe ermitteln

Neben der richtigen Kissenhöhe ist die Stützfähigkeit des Kopfkissens ein wichtiges Kriterium.

Ein höheres Kissen heißt nämlich nicht, dass dieses besser stützt.

Das gilt übrigens auch bei Kissen für Seitenschläfer!

Im Idealfall ist das Kissen so hoch, dass Dein Kopf nicht nach unten und hinten fällt, aber eben auch nicht zu sehr nach oben angehoben wird. Beide Szenarien führen dazu, dass Deine Halswirbelsäule nicht richtig gestützt und gleichzeitig entlastet wird.

Eigentlich soll das Kopfkissen im besten Fall die Nackenwirbelsäule in einer anatomisch gesunden Position halten. Erst dann bekommst Du optimale Stütze und Entlastung für Deinen Körper.

Empfehlung: YAK Kopfkissen

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Schneller Einschlafen Schneller Einschlafen

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