Matratze wenden? Wie oft und warum?

Matratze wenden ist eine gute Möglichkeit, um das Material zu schonen und die Druckbelastung gleichmäßig zu verteilen.

Dadurch wird die Lebenszeit verlängert und sie muss seltener ausgetauscht werden.

Du hast bisher noch nicht über das Matratze wenden nachgedacht?

Dann erfährst Du nun, weshalb dieses wichtig ist und wie es funktioniert!

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Warum ist Matratze wenden wichtig?

Durch das regelmäßige Wenden der Matratze bleibt der Liege- und Schlafkomfort länger erhalten.

Die Druckbelastung wird gleichmäßig verteilt und es entstehen nicht so schnell störende Liegekuhlen, die nicht förderlich für die Entlastung der Wirbelsäule und Muskulatur sind.

Es gibt aber noch weitere Belastungen und Einflüsse, denen Du Deine Matratze beim nächtlichen Einsatz aussetzt.

Jede Nacht verlierst Du durch Schwitzen bis zu einem halben Liter Flüssigkeit, der ohne Matratzenschoner tief in die Schlafunterlage eindringt und für Schimmelbildung sorgt (Quelle: daserste.de).

Dieser ist verantwortlich für gesundheitliche Beeinträchtigungen und auf einer solchen Schlafunterlage möchtest Du mit Sicherheit nicht mehr Deine Nächte verbringen.

Matratze wenden ist sinnvoll, um Feuchtigkeit zu reduzieren.

Damit verhinderst Du zudem, dass Milben sich stärker ausbreiten.

Gerade wenn Du stark schwitzt oder eine weniger atmungsaktive Schlafunterlage gewählt hast, ist ein regelmäßiges Wenden und wenn möglich Drehen überaus sinnvoll.

Wie oft Matratze wenden?

Als Richtwert gilt bei Matratzen, dass diese monatlich (= 12-mal pro Jahr) gewendet oder gedreht werden sollten. Einige Matratzen Hersteller raten sogar dazu, bei jedem Bettwäschewechsel ein Matratze zu wenden.

Wie Du siehst, sind die Angaben recht unterschiedlich gestaltet. In erster Linie wird die Häufigkeit des Wendens durch die Beanspruchung und Belastung bestimmt.

Gehörst Du zu denjenigen, die stark schwitzen oder verfügst Du über eine schwereren Körperbau, möchtest Du sicherlich die Abnutzung des Materials verringern.

Die Matratze zu wenden ist in regelmäßigen Abständen angebracht.

So wird die hohe Belastung gleichmäßiger verteilt.

Das verhindert, dass sich Kuhlen bilden, die Matratze durchgelegen ist und durch Feuchtigkeit Schimmel in der Schlafunterlage entsteht.

Bedenke aber, dass Matratze wenden und umdrehen zweierlei Dinge sind.

Beim Wenden wird die Matratze um 180° gedreht, damit Kopf- und Schulterbereich sich am Fußende befinden.

Matratze Wenden Monat
Jeden Monat solltest Du die Matratze wenden, sodass das Kopfende zum neuen Fußende wird.

Ein guter Rhythmus hierfür ist etwa einmal im Monat, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

Matratze umdrehen bedeutet hingegen, dass Du die Unterseite, die auf dem Lattenrost liegt, als Oberseite verwendest, auf der Du von nun an schläfst. Das Umdrehen der Matratze kannst Du ruhig seltener durchführen.

Matratze Wenden Quartal
Jedes Quartal (alle 3 Monate) solltest Du zusätzlich die Matratze wenden, sodass die Unter- und Oberseite getauscht werden.

Empfohlen wird diese Aktion viermal im Jahr. Hierbei solltest Du unbedingt auf den Matratzentyp achten.

Eventuell fühlt sich das Liegen auf der Matratze ein wenig ungewohnt an. Nach kurzer Zeit wirst Du aber das Gefühl haben, als würdest Du auf einer neuen, hochwertigen Matratze schlafen.

Schwere Matratze wenden? Hier sind einige Tipps

Hast Du Dich beispielsweise für eine Latexmatratze entschieden, wirst Du das Umdrehen und eventuell auch das Wenden nicht alleine schaffen.

Diese kommen mit einem deutlich höheren Gewicht daher und lassen sich nicht so einfach bewegen.

Gerade wenn Du zierlich gebaut bist und nicht über riesige Muskelpakete verfügst, kann eine solche Aktion komplett fehlschlagen.

Darum solltest Du Dir helfende Hände organisieren, die mit anpacken.

Schwere Matratze Wenden
Eine schwere Matratze lässt sich am besten zu Zweit wenden.

Da aber nicht immer jemand Zeit hat, wenn Du meinst, dass Drehen oder Wenden der schwergewichtigen Matratze jetzt erfolgen muss, sollte eine gute Planung der Wendeaktion zugrunde liegen.

So lässt sich der höhere Aufwand gut bewerkstelligen.

Kann man jede Matratze wenden?

Ob Du eine Matratze wenden und/oder umdrehen kannst, hängt vom Aufbau, der Symmetrie und der Materialart ab. Grundsätzlich lassen sich nur vollständig symmetrische Matratzen von allen Seiten verwenden, weil beide Liegeflächen und Enden dieselben Eigenschaften vorweisen.

Das hört sich schwierig an! Ist es aber eigentlich nicht.

Bevor Du jetzt anpackst, um die Matratze zu wenden, solltest Du zuerst einmal herausfinden, ob Deine Schlafunterlage dafür überhaupt geeignet ist.

Es gibt nämliche Varianten, die keine „beschlafbare“ Unterseite mitbringen.

So gibt es zum Beispiel Matratzen mit harter und weicher Seite.

Diese kannst Du nur auf der Z-Achse bewegen.

Das bedeutet, dass Du das Kopfende zum Fußende wendest und umgekehrt. Ein komplettes Umdrehen, also die Oberseite nach unten und Unterseite nach oben ist nicht möglich, so wie es gesund wäre.

Es kommt dadurch auch nur zu einer einseitigen Abnutzung, was ein gleichmäßiges abnutzen verhindert. Das hat natürlich Einfluss auf die Lebensdauer.

Hast Du Dich hingegen für eine Matratze mit vordefinierten Liegezonen entschieden, die auf Deine Größe, Dein Gewicht und Deinen Körperbau abgestimmt ist, kannst Du diese in der Regel drehen und wenden wie Du möchtest.

Jahreszeitenmatratzen wenden – Worauf ist zu achten?

Bei einer Jahreszeitenmatratze, die im Handel nach wie vor erhältlich ist, solltest Du beim Wenden der Matratze berücksichtigen, dass es eine Sommer- und Winterseite gibt.

Während die Winterseite häufig mit Wolle versehen ist, um mehr Wärme zu spenden, verfügt die Sommerseite über eine dünnen und besonders atmungsaktiven Bezug.

Hierbei ist es sinnvoll, die Matratze nur zweimal im Jahr umzudrehen und die jeweilige Seite entsprechend der Jahreszeit zu wählen.

Im Hinblick auf besten Liegekomfort und Hygiene sind diese Matratzen mit wenigen Wendeintervallen nicht unbedingt die beste Wahl, gerade wenn Du nachts stark schwitzt oder über eine kräftige Statur verfügst.

Kann man eine 7-Zonen Matratze wenden?

In der Regel kannst Du eine 7-Zonen-Matratze sehr gut wenden, wenn Kopf- und Fußbereich dieselbe Zonenaufteilung vorweist. Das heißt, dass Deine Wirbelsäule immer die perfekte Stütze bekommt und die Muskulatur entlastet wird, egal wie herum die Matratze liegt.

Eine solche Schlafunterlage ist spiegelbildlich aufgebaut ist. Die drei Zonen, die sich oberhalb und unterhalb der Beckenzone befinden, sind absolut identisch und auch auf der Unterseite vorhanden.

Du musst allerdings darauf achten, dass die Aufteilung auf beiden Seiten, sprich Unter- und Oberseite vorhanden ist.

5 Zonen 7 Zonen Matratze
In dem Vergleich ist eine 5-Zonen- und 7-Zonen-Matratze. Wenn die Zonen auf Unter- und Oberseite ident sind, lässt sich die Matratze wenden.

Dann kannst Du absolut problemlos auch die Unterseite als Oberseite verwenden, ohne dass sich Einbußen in der Funktionalität ergeben.

Bei dieser Art 7-Zonen-Matratze stellt sich die Frage „wie rum“ erst gar nicht.

Kann man die Matratze drehen?

Matratze drehen ist bei fast allen Modellen möglich. Es gibt nur wenige Schlafauflagen, die am Kopf- und Fußende unterschiedlich aufgebaut sind. Diese solltest Du natürlich in der richtigen Art und Weise in Deinem Bett liegen haben.

Gerade bei 7-Zonen-Matratzen kannst Du bedenkenlos die Kopf- und Fußzone wechseln.

Durch den symmetrischen Aufbau liegst Du immer in der korrekten Liegeposition und kannst die Vorteile und Funktionen der einzelnen Zonen komplett für besten Schlafkomfort in Anspruch nehmen.

Bist Du Dir nicht sicher, ob das Bewegen um die Z-Achse bei Deiner Schlafunterlage möglich ist, solltest Du die Herstellerangaben vom Matratzenhersteller heraussuchen und schauen, wie der Matratzenkern aufgebaut ist.

Welche Matratze kann man drehen?

Du kannst sowohl Schaummatratzen als auch Federkernmatratzen drehen und das Kopfteil ans Fußende legen, um Kuhlenbildung und Materialermüdung entgegenzuwirken. So trägst Du zudem zu einer gleichmäßigen Abnutzung der Fläche bei.

Im Allgemeinen sind Schaumstoff Matratzen anfälliger für die Bildung von Kuhlen als Federkerne.

Aus dem Grund sind Latex, Kalt-, Memory-, Komfort- und Viscoschaummatratzen meistens so konzipiert, dass Du sie ohne weiteres beidseitig nutzen kannst.

Auch bei den Intervallen solltest Du dahinter her sein, dass die Aktion regelmäßig erfolgt. Denn Schaumstoffkerne ermüden schneller als Metallfedern.

Matratzen mit Federkern lassen sich auch drehen. Auch wenn die Spannkraft nicht so schnell nachlässt, solltest Du das auch regelmäßig machen.

Denn Du liegst ja nicht direkt auf den Federn.

Darauf befinden sich eine oder mehrere Schaumauflagen, damit Du komfortabel darauf schlafen kannst. Diese sind ebenso anfällig für Liegekuhlen, obwohl sie dünner als eine Schaummatratze sind.

Soll man Matratzen wenden?

Auf jeden Fall! Denn damit verlängerst Du die Lebensdauer, verhinderst Liegekuhlen und sorgst für eine gute Belüftung. Auch aus hygienischer Sicht ist das regelmäßige Wenden von Matratzen  sinnvoll.

Ein wichtiger Aspekt, warum Du eine Matratze wenden solltest, ist Dein Körpergewicht.

Wiegst Du 100 kg, wird die Schlafunterlage doppelt so viel belastet als wenn Du nur 50 kg auf die Waage bringst.

Die deutlich höhere Belastung verändert den Liegekomfort und führt zu einer Fehlhaltung. Du wachst morgens völlig verspannt oder mit Rückenschmerzen auf, weil die optimale Unterstützung fehlt.

Dabei kannst Du die Dauer normalerweise in Deinen Lifestyle einbeziehen. Wir wenden die Matratze immer, wenn wir das Bettlaken wechseln.

Die Unterseite nach oben legen ist auch aus hygienischen Gründen wichtig!

Beim Schlafen schwitzt Du nicht nur, sondern Du verlierst auch zahlreiche Hautschuppen, die sich auf der Matratze ablagern.

Hast Du ein Boxspringbett mit einem Boden unter der Matratze, wird diese schlechter von unten belüftet und Feuchtigkeit kann viel schlechter verdampfen.

Sind Federböden oder Lattenroste  vorhanden, kommt zwar mehr frische Luft an die Matratze, aber trotzdem solltest Du auch hierbei die Matratze regelmäßig wenden.

Feuchtigkeit in Kombination mit Hautschuppen ist der perfekte Nährboden für Milben und Bettwanzen, die sich zahlreich vermehren.

Mit Matratze wenden kannst Du einen Matratzenwechsel hinauszögern, sodass sich Dir so schnell nicht die Frage stellen musst: „Wie oft Matratze wechseln?“.

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